Sie befinden sich hier:

Ausflüge - Tipps und Trips für Groß und Klein

Hier gibt es natürlich nur eine kleine Auswahl an Tips für Trips für Abenteuer rund um das Hotel. Weitere Informationen bekommt Ihr an der Rezeption!

Ganz wild auf die Wildenburg!

Was für eine Aussicht. Auf diesem Familienausflug weiß man gar nicht, was man sich zuerst anschauen soll! So viel gibt es zu sehen. So viel zu entdecken. Da muss man hin. Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Wildenburg ist ein 22 m hoher Aussichtsturm auf dem Quarzitfelsen des „Wildenburger Kopfes“ – nur ein paar Autominuten auf romantischen Sträßchen vom Hotel entfernt. An klaren Tagen hat man hier oben einen weiten Blick über die Idarhochfläche hin zum Erbeskopf, der höchsten Erhebung von Rheinland Pfalz. Und dem Donnersberg in der Pfalz, zum Rotenfels bei Bad Kreuznach oder zum Schaumberg bei Tholey im Saarland.

Klettern, Stromern, Brutzeln: Burgruine für Action

Der Aussichtsturm liegt inmitten der wildromantischen Burgruine. Hier kann man herrlich herumklettern und herumstromern und die Aussicht genießen und schmale, verwachsene Pfade erkunden. Vielleicht auf einer Schnitzeljagd? Neben dem Gemäuer, auf halber Höhe der in Serpentinen hinauf führenden Steintreppe, befindet sich ein sehr gepflegter und schöner Grillplatz mit Steingewölbe (wenn es regnet, könnt ihr Euch dort verstecken und Euch die Geschichte vom Schinderhannes erzählen lassen). Für die Zubereitung eines kernigen Hunsrücker Spießbraten ist das ein idealer Platz! Achtung: Am Fuß des Aussichtsturms sind noch Reste des Keltenrings erhalten…. Keltenring? …Was ist denn das?! …Findet es heraus! Oder seht mal etwas weiter unten nach: Stichwort „Ringwall von Otzenhausen“!

Eis und Trank

Am Fuß des Burg-Berges lockt ein Gasthof (hier lebte einst der Verwalter dieses adeligen Jagdbezirks) zu Eis und Trank … äh Speis und Trank. In einem vorgelagerten Innenhof kann man sich noch gut das Hufgeklapper von Ritterrössern vorstellen und wie das früher war, als es noch keine Autos gab. Windgeschützt sitzt man zwischen urig gemütlichen Burgmauern. Man pausiert, genießt und tauscht sich mit den Wanderern am Nachbartisch aus. Bei kühlerem Wetter lädt die Gaststätte nach drinnen ein.

Dreitausend Jahre auf dreieinhalb Kilometern!

Am Waldrand direkt vor dem Gasthof  geht ein spannender Erlebnispfad ab. Auf der 3.5 km langen Strecke durch die Wälder rund um die Wildenburg erfährt man anschaulich, wie ein Wald natürlich verjüngt wird, anhand welcher Merkmale sich Bäume unterscheiden lassen, wo sich welche Wildtiere aufhalten, wie man früher in Meilern Holzkohle erzeugt hat und vieles Wissenswerte. Er führt durch mehr als drei Jahrtausende Menschheitsgeschichte, die hier allgegenwärtig ist.

Der Geschichtslehrpfad „Durch zwei Jahrtausende“ verläuft außerdem rund um die Wildenburg, wo Wandervögel alles Wissenswerte von der keltischen Besiedlung bis hin zur Neuzeit erfahren und erwandern können. Relikte im Gelände veranschaulichen die Darstellungen auf den Tafeln.

Tierische Waldbewohner ganz nah

Am Parkplatz vor dem Burg-Berg liegt der Eingang zum Wildgehege. Wer dort ein kleines Eintrittsgeld zahlt, kommt den tierischen Waldbewohnern wirklich nah! Und das lohnt: Putzige Wildschwein-Frischlinge tollen hier direkt vor Eurer Nase, Muffelwild muffelt wild und der Luchs mit seinen großen Pranken und dem gefleckt-getupftem Fell gähnt Euch an. Man kann auch beim Füttern zusehen. Und, übrigens: Kinder-Animateurin Monika vom Klosterhotel weiß schon seit vielen Jahren, wann und wo hier zur Brunftzeit die Hirsche stehen und brünftig brüllen. Was für ein Schauspiel! Fragt sie mal – sie nimmt Euch mit!

Mehr Infos (www.wildfreigehege-wildenburg.de)

Reise in die Erdgeschichte

Achtung! An der Kasse zum Wildgehege, solltet ihr eine kleine, aber feine „Geologisch-Paläontologische“ Ausstellung im Nebenraum nicht übersehen! (Bitte nicht von dem Zähne fletschenden Dachs und den anderen ausgestopften Tieren erschrecken. Die gibt es dort nämlich auch. Und - keine Angst - die fauchende Hunsrücker Wildkatze hinter Glas ist ebenfalls nur ausgestopft). Fossilien aus verschiedenen Epochen der Erdgeschichte lassen einen hier nur so staunen. Dazu werden Bilder und Texte gezeigt, die vor vielen Jahren einmal eine Schulklasse aus Kirschweiler angefertigt hat -  samt 3D-Modellen in Glasvitrinen, die sehr anschaulich den Gesteinsaufbau und die geologischen Gegebenheiten erklären. Plötzlich wird einem vieles klar! Und man versteht, warum diese Region mit ihren Gesteinsformationen und Fossilien so einzigartig ist! Die Fantasie schlägt Purzelbäume…Ruck, zuck erwacht der Forschergeist – was, Ihr habt Euch noch keinen Tag für eine Mineralien-Exkursion im Steinbruch eingeplant!? Dann wird es aber Zeit!

Naturpark Saar-Hunsrück – pur und multimedial

Der Naturpark Saar-Hunsrück erstreckt sich über die Landkreise Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich, Merzig-Wadern, Neunkirchen, Saarlouis, St. Wendel und Trier-Saarburg. Ein sehr ländlich strukturierter Raum! Auf den Quarzitrücken der Hochwälder (was das ist, lernt ihr hier schnell) kann man sich ganz vorzüglich auf Land-Ausflügen und Country-Picknicks verlustieren. Wer sich erst einmal an die Natur gewöhnen möchte (man muss ja schließlich wissen, worauf man sich da einlässt) hat sehr aufregende Möglichkeiten in einem interaktiven Museum im Naturpark-Informationszentrum Hermeskeil, etwa 30 min vom Hotel.

Das Erlebnismuseum „Mensch und Landschaft“ dort ist ein Freizeitvergnügen der besonderen Art für Jung und Alt. In einem außergewöhnlichen Streifzug durch die Erlebnisregion Naturpark Saar-Hunsrück erfahrt ihr multimedial Interessantes über Natur, Landschaft, Tier und Pflanzenwelt. Eine interaktive Panoramakarte informiert über Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote an Mosel, Saar, Ruwer, Nied und Nahe sowie im Hunsrück. Für Kinder- und Jugendgruppen werden auch Forscher-Ralleys durchs Erlebnismuseum und rund um das Informationszentrum sowie in den angrenzenden St. Fargeau-Park angeboten. Auch individuell gestaltete Sonderführungen gibt es! Tip für die Planung: Diese Adresse liegt unweit des großen Keltenrings von Otzenhausen! (s.u.)

Öffnungszeiten Erlebnismuseum: 01. April bis 31. Oktober: Dienstag bis Freitag: 14:00 - 17:00 Uhr. Sowie ganzjährig für Gruppen und Schulklassen nach vorheriger Vereinbarung.
Servicezeiten für Auskünfte: Montag bis Freitag, 09:00 - 12:00 Uhr und Dienstag bis Donnerstag: 14:00 - 16:00 Uhr sowie zu den Öffnungszeiten des Erlebnismuseums.

Das Hunsrückhaus - Erfahrungsfeld der Sinne

Habt Ihr schon einmal dem Summen eines Steines gelauscht? Die Klänge von Holz wahrgenommen? Das Licht durch ein Glasprisma betrachtet? …Der Bereich für Sinneserfahrung rund um das Hunsrückhaus am Erbeskopf (15 min vom Hotel – beim besagten Wintersportparadies) lädt Euch zum Spiel mit den Sinnen ein. Dazu wurden spezielle Spielgeräte vom Spielgerätehersteller Hugo Kükelhaus entwickelt. Er ist sehr bekannt für besonders gelungene „Erfahrungsfelder der Sinne“.

Rasant, rasant: Zusätzlich zur Wintersportanlage wurde hier am Erbeskopf eine schicke Sommerrodelbahn gebaut! Wow. Das heißt: 747 Meter Geschwindigkeitsrausch, bis ihr unten seid. Mitten auf der Skipiste des Erbeskopfes kann man damit erleben was echtes Kurvenfeeling bedeutet. In Bobs, welche auf einer 1356 m langen Aluminiumschiene laufen, können Geschwindigkeiten bis 42 km/h erreicht werden.

Öffnungszeiten: Die Sommerrodelbahn Erbeskopf ist von Mai bis November täglich von 13:00 – 18:00 Uhr geöffnet; an Sonn- und Feriertagen von 10.00 - 18.00 Uhr.

Stichwort Keltenring

Also - was hat es nun eigentlich mit diesen „Keltenringen“ auf sich? Man hört etwas hier, man hört etwas davon da - bei der Ruine der Wildenburg (s.o.) gibt es noch Reste zu sehen… in Ringskopf soll es auch einen geben…. nahe dem Kupferbergwerk in Fischbach finden sich zwei Ringwälle, wie man hört … - Spinnen die Kelten? Findet es heraus! Klar wie Kloßbrühe ist allerdings jetzt schon: Ein kleine Forscherreise wert ist der große, bekannte

Ringwall von Otzenhausen!

"Es ist dieser ‚Ring von Hautzenhausen' eine so gigantische Anlage, daß man sie eher für ein Werk der Titanen als ein von Menschenhand geschaffenes Werk betrachtet." (Baron Emil d'Huart 1846).

Der von Volksseite fälschlich auch als „Hunnenring“ bezeichnete Ringwall von Otzenhausen ist eine mächtige keltische Befestigungsanlage am Hang des Dollberges bei Otzenhausen, Gemeinde Nonnweiler, im nördlichen Saarland nahe der Primstalsperre, etwa 30 Minuten vom Hotel. Die hierfür zuständigen Wissenschaftler -  so genannte „Keltologen“ - haben herausgefunden, daß hier der keltische Stamm der „Treverer“ ansässig war und somit die Geschichte dieser prächtigen Steinhaufen geprägt hat. 1836 wurden im benachbarten Ort Schwarzenbach in 2km Entfernung auch zwei keltische Fürstengräber entdeckt, die wohl die Überreste der Herrscher der Festung beinhalteten. Viel Spaß!

Mehr Infos (www.keltenring-otzenhausen.de)

Augusta Treverorum: Trier ruft!

Trier wurde vor mehr als 2.000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Die stolze Stadt beansprucht damit den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt - im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager. Das römische Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen (Die Wiege der Wellness-Kultur!), Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Dom, Liebfrauenkirche und Igeler Säule, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trier ist überdies ein lohnendes Ziel für Shopping-Ausflüge! Gut zu kombinieren mit ausgewählten kulinarischen Abstechern.

Mehr Infos (de.wikipedia.org)
Mehr Infos (redaktion.trier.de)

Weitere Links:

Mehr Infos (www.hunsruecktouristik.de)
Mehr Infos (www.deutsche-edelsteinstrasse.de)
Mehr Infos (www.naheland.net)
Mehr Infos (www.idar-oberstein.de)
Mehr Infos (www.mosel-reisefuehrer.de)
Mehr Infos (www.bingen.de